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Fridurfaerdr

Autor(en): Grisgrim

- VII -
Der Schiffsbau/ Tjordis Byrdlydrar Kyrtr urd Plyndr

Gemäß der sehr genauen Baupläne sollte zum Teil Holz benutzt werden, wie es nur auf anderen Welten zu finden war. Das Schiff sollte schlußendlich mit einer Paste bestrichen werden, deren Rezeptur außerordentlich kompliziert war. Nach langen Überlegungen beschloß ich, das Schiff bauen zu lassen und die Paste herzustellen.
Damit nicht unnötig viel Aufmerksamkeit auf den Bau gerichtet wurde, sollte das Schiff auf einer kleinen versteckt liegenden Werft an der Blumenküste gebaut werden. Was das Holz, und spezielle Vogelfedern betraf, so konnte ich als Heerführer der Alten Welt über den SM-Güteraustausch vieles erhalten, was nicht überall zu bekommen war. Klugerweise hatte ich zuvor Tjordis, die diesen Austausch mit Umsicht und Geschick betreibt, als Byrdlydrar in der Blumenküstenwache verdingt. Alles sollte vonstatten gehen, ohne unnötige Aufmerksamkeit auf den Bau zu lenken. Deshalb sollte es sechs lange Monate dauern, bis ich die benötigten Zutaten endlich zusammen hatte. Vieles fand ich im Gewölbe meines Hauses, einiges konnte mir Tjordis besorgen - selbst wenn sie keine Ahnung hatte, daß sie es tat. Doch bei einige Zutaten stellte sich die Beschaffung als schwierig heraus. Nun, auch dafür fand ich geeignete Mittel und Wege...
Es ist schon erstaunlich, was Frysen einem für Geld beschaffen können. Noch immer tönt es in meinen Ohren: "Elfenhoden, die kosten extra!"...

Nach sechs langen Monaten hatte ich alle Bestandteile zusammen: neben Elfenhoden waren da unter anderem Permeneier, die Schwanzflosse eine jungfräulichen Nixe, Holz aus Valusien und Lesvod, Feenflügel, Drachenaugen und vor allem 3 Haare vom Haupt des Hügelprinzen!
In dem verborgenden Tal, etwas abgelegen vom Dorf, begann ich genau nach der Beschreibung des Pergamentes mit der Herstellung der Paste. Schon allein die Zeichnung des Heptagrammes mit all den verworrenen Symbolen nahm mehrere Tage in Anspruch. Ich mußte beim übertragen der Symbole vom Dokument schon sehr aufmerksam vorgehen, um nicht einen einzigen Fehler zu machen. Nachdem das Heptagramm zu meiner Zufriedenheit fertiggestellt war, prüfte ich mit einem Rohr die Stellung der Sterne zueinander. Das Rohr war mir schon etwas unheimlich, schaute man hindurch sah man nur Nebel, drehte man daran, sah man alles, aber viel größer. Setzte man es ab, schrumpfte alles augenblicklich wieder.



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